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eSaver als Förder- und Integrationsplattform

Netztransparenz, Effizienzsteigerung und Systemkopplung für industrielle Energiesysteme.

Executive Summary

Warum industrielle Energiesysteme neue Ansätze brauchen

Steigende Energiepreise, volatile Netzbedingungen sowie die zunehmende Elektrifizierung industrieller Standorte durch Photovoltaik, Ladeinfrastruktur, Wärmepumpen, Batteriespeicher und dezentrale Energieerzeuger erfordern neue Ansätze zur Stabilisierung, Analyse und Optimierung elektrischer Energiesysteme.

Der eSaver optimiert über drei Stufen die Spannung ohne aktive Leistungselektronik und wirkt netzseitig als System zur Analyse, Stabilisierung und Optimierung industrieller Energieinfrastrukturen.

Neben der technischen Optimierung unterstützt der Einsatz die Anforderungen verschiedener Förderprogramme (z. B. BAFA Modul 3), da sowohl Energieeffizienz als auch Netzqualität systemisch verbessert und dokumentiert werden können.

Netzqualität

Messung und Analyse der Netzqualität im laufenden Betrieb.

Stabilisierung

Stabilisierung elektrischer Last- und Energieflüsse.

Transparenz

Transparenz über Energie-, Last- und Verlustströme.

Integration

Schnittstelle für dezentrale Energiesysteme.

Management

Unterstützung von Monitoring-, EMS- und Lastmanagementfunktionen.

Markt- und Systemkontext

Drei zentrale Herausforderungen

Industrielle Energiesysteme verändern sich zunehmend durch Elektrifizierung, dezentrale Energieerzeugung und den Einsatz moderner Leistungselektronik. Dadurch steigen die Anforderungen an Netzqualität, Versorgungssicherheit, Transparenz und systemische Energieoptimierung.

Herausforderung 

Netzrückwirkungen

Zunehmende Netzrückwirkungen durch nichtlineare Lasten, Frequenzumrichter, Schaltnetzteile und dynamische Verbraucher.

Herausforderung 

Integration dezentraler Systeme

Photovoltaik, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur, Wärmepumpen und BHKW müssen in bestehende Infrastruktur eingebunden werden.

Herausforderung 

Fehlende Transparenz

Reale Verlustmechanismen, Lastspitzen, Blindleistungsanteile, Oberschwingungen und thermische Belastungen bleiben unsichtbar.

Daraus resultieren oft erhöhte Verlustleistungen, steigende Betriebskosten, eine stärkere Belastung von Transformatoren, Leitungen und Schaltanlagen sowie wachsende Anforderungen an Netzstabilität, Power Quality, Monitoring und Energiemanagement.

Technologiekonzept

Netzqualitäts- und Energieanalyse

Der eSaver basiert auf einem systemischen Ansatz zur Analyse, Stabilisierung und Optimierung industrieller Energiesysteme. Im Mittelpunkt stehen die kontinuierliche Erfassung, Bewertung und Interpretation elektrischer Betriebszustände innerhalb realer Industrie- und Gewerbenetze.

Der eSaver wird dabei nicht als isolierte Einzelkomponente betrachtet, sondern als Bestandteil eines vernetzten industriellen Energiesystems.

Kontinuierlich erfasste Parameter

Stromverläufe

Spannungen

Wirkleistung

Blindleistung

Leistungsfaktor (cos φ)

THD-I / THD-U

Lastspitzen

RMS-Ströme

Analysierte Systemgrößen

Netzqualität

Energieflüsse

Lastdynamiken

Verlustmechanismen

Transiente Netzereignisse

Betriebliche Zustandsänderungen

Modellziel & Systemgrenzen

Was das betrachtete System umfasst

Ziel des Wirkungsmodells ist die quantitative und systemische Beschreibung der Einflüsse des eSaver auf Energieverbrauch, Netzverluste, Leistungsqualität, Lastdynamik, Systemstabilität, thermische Belastungen, Betriebskosten und Netztransparenz.

Im Fokus steht dabei insbesondere die Analyse und Bewertung realer Betriebszustände innerhalb dynamischer industrieller Energiesysteme.

Das betrachtete System umfasst:

Netzanschlusspunkt (PCC)

Mittel- und Niederspannungsebenen

Transformatoren

Verteilnetzstrukturen

Elektrische Verbraucher

Frequenzumrichter & dynamische Lasten

Dezentrale Erzeuger

Energiespeicher

Ladeinfrastruktur

Energie- und Lastmanagementsysteme

Struktur des Wirkmodells

Von der Netzqualität zur Wirtschaftlichkeit

Das Modell beschreibt keine einzelne isolierte physikalische Wirkung, sondern die systemische Wechselwirkung mehrerer Einflussgrößen innerhalb industrieller Energieinfrastrukturen

Systemische Wirkung

Impact = f (Quality, Losses, Stability, LoadDynamics)

Resultierende Effizienz

Efficiency = f (IRMS, THD, LoadProfile, VoltageStability)

Wirtschaftliche Bewertung

ROI = f (EnergySavings, PeakReduction, Stability, Availability)

Die Wirkung des eSavers

Ersatzschaltbild

Wirkt auf

Reduziert

Erhöht

Mehr zur eSaver Funktionsweise
Die Basis

Elektrisches Basismodell des Netzes

Das Netz wird als verteiltes Impedanzsystem modelliert, um Stromflüsse, Verluste und Spannungsabweichungen systematisch beschreiben zu können.

Netzimpedanz

Z = R + jX

R = ohmscher Widerstand, X = induktiver/kapazitiver Blindanteil

Stromfluss

I = U / Z

Wirkleistung

P = √3 · U · I · cos φ

Blindleistung

Q = √3 · U · I · sin φ

R = ohmscher Widerstand, X = induktiver/kapazitiver Blindanteil

Scheinleistung

S = √(P² + Q²)

Verlustleistung

PVerlust = I² · R

Bereits geringe Änderungen des Effektivstroms wirken signifikant auf thermische Verluste und Betriebskosten.

Spannungsabfall

ΔU = Z · I

Dynamische Laständerungen beeinflussen direkt die Spannungsstabilität.

Effektivstrom (RMS)

IRMS = √( 1/T · ∫0T i(t)² dt )

Beschreibt die thermisch wirksame Strombelastung elektrischer Betriebsmittel.

Harmonische Verzerrung

THD = √(Σ In²) / I1

Summation über n = 2 … ∞

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