Maschinenbauunternehmen mit hoher Eigenfertigung verbinden Einzelfertigung, Serienfertigung und Testbetrieb. Der elektrische Energieverbrauch ist hoch dynamisch und durch viele unterschiedliche Verbraucher geprägt.
V·01
CNC-Bearbeitungszentren
V·02
Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen
V·03
Prüfstände und Testfelder
V·04
Schweiß- und Fügetechnik
V·05
Roboterzellen und Automatisierung
V·06
Hydraulikaggregate mit Frequenzumrichtern
V·07
Förder- und Handlingssysteme
V·08
Druckluftanlagen
V·09
IT-, Entwicklungs- und Steuerungssysteme
| L·1 |
häufige Lastwechsel durch Maschinenstarts |
| L·2 |
hohe Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Maschinen |
| L·3 |
Oberschwingungen durch Umrichter und Servoantriebe |
| L·4 |
erhöhte Verzerrungsblindleistung |
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systemische Netzverluste im Versorgungssystem
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zusätzliche Verluste in Transformatoren und Leitungen
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erhöhte Sensibilität von Prüf- und Steuertechnik
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wirtschaftlich relevante Verluste bei hoher Maschinenvielfalt
Bei hoher Maschinenvielfalt, wechselnden Produktionszuständen und Prüf- und Testbetrieb können Netzverluste wirtschaftlich relevant werden.
Im Maschinenbau liegt der Fokus oft auf effizienteren Werkzeugmaschinen, Prozessoptimierung und Druckluftoptimierung. Diese Maßnahmen adressieren primär die einzelne Maschine, nicht die netzbedingten Verluste im Versorgungssystem.
01
Reduktion netzbedingter Infrastrukturverluste
02
Entlastung von Transformatoren und Sammelschienen
03
Stabilisierung der Spannungsqualität bei Lastwechseln
04
Verbesserung der Betriebssicherheit von Prüf- und Steuertechnik
Maschinenbauunternehmen vereinen dynamische Lastprofile, hohe elektrische Leistungsdichten, sensible Prüf- und Entwicklungsprozesse und hohe Anforderungen an Versorgungssicherheit. Die Einsparung entsteht nicht an der einzelnen Werkzeugmaschine, sondern vor der Last – im elektrischen Versorgungssystem. Bei hoher Maschinenvielfalt, vielen geregelten Antrieben und wechselnden Lastzuständen wirken sich reduzierte Netzverluste über das Jahr messbar aus.