Betriebe der chemischen Grundstoff- und Spezialchemie arbeiten mit kontinuierlichen, prozesskritischen Produktionsketten. Die elektrische Energieversorgung ist integraler Bestandteil der Prozessstabilität und Produktsicherheit. Viele Prozesse laufen 24/7, häufig nahe der technischen Auslegungsgrenzen.
V·01
Reaktoren, Rührwerke und Mischer
V·02
Pumpensysteme für Flüssigkeiten und Gase
V·03
Verdichter und Kompressoren
V·04
Destillations- und Trennanlagen (Peripherie)
V·05
Trocknungs- und Ofenprozesse
V·06
Kühl- und Temperiersysteme
V·07
Fördertechnik und Zwischenlager
V·08
umfangreiche Mess-, Steuer- und Leittechnik
| L·1 |
sehr hohe Dauerlasten mit geringer Lastreserve |
| L·2 |
starke Anlaufströme großer Aggregate |
| L·3 |
Oberschwingungen durch leistungsstarke Umrichter |
| L·4 |
erhöhte Verzerrungs- und Blindleistungsanteile |
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erhebliche Verluste in Transformatoren und Leitungen
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hohe thermische Dauerbelastung der elektrischen Infrastruktur
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systemische Netzverluste als relevanter Wirtschaftsfaktor
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Effekte systemisch im elektrischen Netz
Bei mehreren MW Anschlussleistung und kontinuierlichem Betrieb werden Netzverluste zu einem relevanten Wirtschaftsfaktor. Die Verluste entstehen systemisch im elektrischen Netz.
In der chemischen Industrie liegt der Fokus auf Prozessoptimierung, Katalysatoren und Wärmerückgewinnung. Diese Maßnahmen verändern jedoch nicht die elektrischen Netzverluste durch Dauerlast, Netzimpedanzen und nichtlineare Verbraucher.
01
Reduktion netzbedingter Infrastrukturverluste
02
Entlastung von Transformatoren und Sammelschienen
03
Stabilisierung der Spannungsqualität im Dauerbetrieb
04
Reduktion thermischer Dauerbelastungen
Chemische Produktionsanlagen vereinen sehr hohe elektrische Dauerlast, prozesskritische Abläufe, lange Laufzeiten und höchste Anforderungen an Versorgungssicherheit. Die Einsparung entsteht nicht im Reaktor, sondern vor der Last – im elektrischen Versorgungssystem. Bei hoher Dauerlast, großen Aggregaten und langen Laufzeiten führen selbst geringe prozentuale Verbesserungen zu spürbaren jährlichen Effekten.