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Baumärkte & großflächiger Einzelhandel – eSaver Analyse | eSaver Baumärkte & großflächiger Einzelhandel | eSaver
Technischer Prüfbericht

Dienstleistung & Gewerbe

eSaver-Analyse
Baumärkte & großflächiger Einzelhandel

DL-003
Stand: 2025
Technische Analyse
Netzseitige Optimierung empfohlen Baumärkte vereinen sehr große elektrische Flächenlasten, hohe Gleichzeitigkeit und wachsende technische Komplexität – netzseitige Optimierung ist technisch sinnvoll und wirtschaftlich prüfenswert.
Elektrische Komplexität
70 / 100
Wirtschaftliche Relevanz
72 / 100
Optimierungspotenzial
70 / 100
71 Gesamt
Empfehlungswert
01

Branchenprofil & Ausgangslage

Baumärkte und großflächige Handelsbetriebe vereinen sehr große Hallen, hohe Dauerlasten und zunehmend komplexe Technik. Der elektrische Energiebedarf entsteht durch eine gleichzeitige Überlagerung vieler technischer Systeme. Baumärkte sind oft mit eigenen Trafostationen ausgestattet.

02

Typische elektrische Verbraucher

V·01 großflächige Beleuchtung (Hallen, Außenflächen)
V·02 Lüftungs- und Heizsysteme
V·03 Kälteanlagen (Gartenbereiche, Pflanzen, Kühlzonen)
V·04 automatische Tore und Fördertechnik
V·05 Kassensysteme und IT
V·06 Werkstatt- und Vorführtechnik
V·07 Ladeinfrastruktur für E-Mobilität
V·08 Außenanlagen (Beleuchtung, Bewässerung, Werbung)
03

Netztechnische Besonderheiten & Lasten

L·1 hohe Dauerlast bei geringer Lastabsenkung
L·2 starke Gleichzeitigkeit von Beleuchtung, Lüftung und Kälte
L·3 Oberschwingungen durch LED-Treiber, Umrichter und IT
L·4 erhöhte Verzerrungsblindleistung
04

Resultierende Netzeffekte

systemische Verluste im elektrischen Versorgungssystem
zusätzliche Verluste in Transformatoren und Verteilungen
thermische Dauerbelastung der elektrischen Infrastruktur
wirtschaftlich relevante Verluste bei großen Flächen
05

Auswirkungen auf die elektrische Infrastruktur

Bei großflächigen Märkten mit eigener Trafostruktur wirken sich Infrastrukturverluste wirtschaftlich deutlich aus. Die Verluste entstehen systemisch im elektrischen Versorgungssystem.
06

Bewertung klassischer Effizienzmaßnahmen

Baumärkte optimieren häufig LED-Beleuchtung, Gebäudeautomation, Heiz- und Lüftungstechnik und Betriebszeiten. Diese Maßnahmen adressieren primär den Verbrauch einzelner Systeme, nicht die netzbedingten Verluste durch Dauerlast und Gleichzeitigkeit.
07

Optimierungspotenziale durch eSaver

01 Reduktion netzbedingter Infrastrukturverluste
02 Entlastung von Transformatoren und Verteilungen
03 Stabilisierung der Spannungsqualität
04 Verbesserung der Betriebssicherheit
08

Fazit & Empfehlung

Baumärkte vereinen sehr große elektrische Flächenlasten, hohe Gleichzeitigkeit, wachsende technische Komplexität und steigende Anforderungen an Betriebssicherheit. Die Einsparung entsteht nicht im Regal oder an der Leuchte, sondern vor der Last – im Transformator, in der Verteilung und in der Infrastruktur. Bei großen Flächen, langen Öffnungszeiten und hoher Gleichzeitigkeit summieren sich reduzierte Netzverluste über das Jahr spürbar.