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Metallverarbeitung & Walzwerke – eSaver Analyse | eSaver Metallverarbeitung & Walzwerke | eSaver
Technischer Prüfbericht

Industrie · Metallverarbeitung

eSaver-Analyse
Metallverarbeitung & Walzwerke

IN-005
Stand: 2025
Technische Analyse
Netzseitige Optimierung empfohlen Metallverarbeitende Betriebe vereinen sehr hohe elektrische Dauerlast, schwere Maschinen und lange Laufzeiten – netzseitige Energieoptimierung ist technisch sinnvoll und wirtschaftlich relevant.
Elektrische Komplexität
90 / 100
Wirtschaftliche Relevanz
89 / 100
Optimierungspotenzial
88 / 100
89 Gesamt
Empfehlungswert
01

Branchenprofil & Ausgangslage

Metallverarbeitende Betriebe und Walzwerke gehören zu den elektrisch am stärksten belasteten Industrieanlagen. Hohe Anschlussleistungen, schwere Maschinen und lange Laufzeiten führen dazu, dass Netzverluste und Infrastrukturbelastungen einen relevanten Anteil an den Gesamtkosten haben.

02

Typische elektrische Verbraucher

V·01 Walzgerüste, Pressen und Umformanlagen
V·02 schwere Antriebe für Zieh-, Schneid- und Richtanlagen
V·03 Schmelz- und Ofenperipherie (elektrische Nebenaggregate)
V·04 Pumpen, Ventilatoren und Kühlsysteme
V·05 Fördertechnik und Handlingssysteme
V·06 Hydraulikaggregate mit Frequenzumrichtern
V·07 zentrale Druckluftanlagen
V·08 umfangreiche Steuerungs-, Mess- und Leittechnik
03

Netztechnische Besonderheiten & Lasten

L·1 sehr hohe Dauerlasten nahe der Anschlussleistung
L·2 starke Anlaufströme schwerer Maschinen
L·3 Oberschwingungen durch große Umrichter und Servoantriebe
L·4 erhöhte Verzerrungs- und Blindleistungsanteile
04

Resultierende Netzeffekte

hohe Strombelastung von Transformatoren, Sammelschienen und Leitungen
thermische Dauerbelastung der elektrischen Infrastruktur
systemische Netzverluste als relevanter Kostenfaktor
erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen bei langen Laufzeiten
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Auswirkungen auf die elektrische Infrastruktur

Bei MW-Anschlussleistungen, langen Laufzeiten und hoher Gleichzeitigkeit werden Netzverluste zu einem relevanten wirtschaftlichen Faktor. Die Verluste entstehen systemisch im elektrischen Netz.
06

Bewertung klassischer Effizienzmaßnahmen

In der Metallverarbeitung liegt der Fokus auf mechanischer Effizienz, Prozessoptimierung und Wärmenutzung. Diese Maßnahmen adressieren jedoch nicht die elektrischen Netzverluste durch hohe Dauerlast und nichtlineare Verbraucher.
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Optimierungspotenziale durch eSaver

01 Reduktion netzbedingter Infrastrukturverluste
02 Entlastung von Transformatoren und Sammelschienen
03 Stabilisierung der Spannungsqualität bei Dauer- und Anlaufbelastungen
04 Reduktion thermischer Dauerbelastungen
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Fazit & Empfehlung

Metallverarbeitende Betriebe vereinen sehr hohe elektrische Dauerlast, schwere Maschinen, lange Laufzeiten und hohe Anforderungen an Versorgungssicherheit. Die Einsparung entsteht nicht im Walzgerüst oder in der Presse, sondern vor der Last – im elektrischen Versorgungssystem. Bei schweren Dauerlasten, großen Motorleistungen und hoher Gleichzeitigkeit führen selbst geringe prozentuale Verbesserungen zu deutlich messbaren jährlichen Effekten.