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Fleischverarbeitung – eSaver Analyse | eSaver Fleischverarbeitung | eSaver
Technischer Prüfbericht

Lebensmittel · Industrie

eSaver-Analyse
Fleischverarbeitung

LM-002
Stand: 2025
Technische Analyse
Netzseitige Optimierung empfohlen Fleischverarbeitungsbetriebe kombinieren Dauerlast, hohe elektrische Leistungen und empfindliche Prozesse – netzseitige Optimierung ist technisch sinnvoll prüfbar.
Elektrische Komplexität
84 / 100
Wirtschaftliche Relevanz
82 / 100
Optimierungspotenzial
80 / 100
82 Gesamt
Empfehlungswert
01

Branchenprofil & Ausgangslage

Fleischverarbeitungsbetriebe zählen zu den technisch anspruchsvollsten Betrieben in der Lebensmittelindustrie. Hohe Hygienestandards, durchgängige Kühlketten und stark automatisierte Prozesse führen zu einer dauerhaft hohen und dynamischen elektrischen Belastung.

02

Typische elektrische Verbraucher

V·01 Kälte- und Tiefkühlanlagen (24/7-Betrieb)
V·02 Vakuum- und Verpackungsmaschinen
V·03 Schneid-, Säge- und Portionieranlagen
V·04 Fördertechnik und Automatisierung
V·05 Druckluftanlagen
V·06 Reinigungs- und CIP-Systeme
V·07 IT-, Steuer- und Überwachungssysteme
03

Netztechnische Besonderheiten & Lasten

L·1 hohe Dauerlast durch Kühlung
L·2 starke Lastwechsel bei Produktionsstart und -ende
L·3 Oberschwingungen durch Umrichter, Verpackungs- und Kälteanlagen
L·4 erhöhte Verzerrungsblindleistung
04

Resultierende Netzeffekte

erhöhte Netzverluste im Versorgungssystem
zusätzliche Verluste in Transformatoren und Leitungen
erhöhte Sensibilität von Steuer- und Überwachungssystemen
thermische Belastung der elektrischen Infrastruktur
05

Auswirkungen auf die elektrische Infrastruktur

Dauerlast und Dynamik führen zu systemischen Verlusten, die in der reinen kWh-Abrechnung nicht sichtbar sind. Die Belastung wirkt in Transformatoren, Leitungen und der gesamten elektrischen Infrastruktur.
06

Bewertung klassischer Effizienzmaßnahmen

Viele Betriebe investieren in effiziente Kälteanlagen, Wärmerückgewinnung, moderne Verpackungstechnik und LED-Beleuchtung. Diese Maßnahmen adressieren jedoch nicht das elektrische Gesamtsystem, in dem Infrastruktur- und Netzverluste entstehen.
07

Optimierungspotenziale durch eSaver

01 Reduktion netzbedingter Verluste
02 Entlastung von Transformator und Leitungen
03 Stabilisierung der Spannungsqualität
04 Verbesserung der Betriebssicherheit empfindlicher Steuerungen
08

Fazit & Empfehlung

Fleischverarbeitungsbetriebe kombinieren Dauerlast, hohe elektrische Leistungen und empfindliche Prozesse mit strengen Qualitätsanforderungen. Die Einsparung entsteht nicht an der Maschine, sondern im Versorgungssystem – also vor der Last. Bei hoher Gleichzeitigkeit, langen Betriebszeiten und mehreren Kühl- und Verarbeitungsstufen summieren sich diese Effekte über das Jahr erheblich.