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Zement- & Baustoffindustrie – eSaver Analyse | eSaver Zement- & Baustoffindustrie | eSaver
Technischer Prüfbericht

Industrie · Baustoff

eSaver-Analyse
Zement- & Baustoffindustrie

IN-008
Stand: 2025
Technische Analyse
Netzseitige Optimierung empfohlen Zement- und Baustoffwerke vereinen sehr hohe elektrische Dauerlast, schwere Maschinen und lange Laufzeiten – netzseitige Optimierung ist technisch sinnvoll und wirtschaftlich besonders relevant.
Elektrische Komplexität
90 / 100
Wirtschaftliche Relevanz
89 / 100
Optimierungspotenzial
88 / 100
89 Gesamt
Empfehlungswert
01

Branchenprofil & Ausgangslage

Zement-, Beton- und Baustoffwerke gehören zu den stromintensivsten Industriebranchen. Der elektrische Energiebedarf entsteht durch schwere mechanische Prozesse, große Dauerlasten und lange Laufzeiten – häufig im Mehrschicht- oder Dauerbetrieb.

02

Typische elektrische Verbraucher

V·01 Brecher, Mühlen und Mahlwerke
V·02 Fördertechnik (Bandanlagen, Becherwerke, Schnecken)
V·03 Walzenpressen und Klassierer
V·04 Lüfter, Ventilatoren und Absaugsysteme
V·05 Pumpen für Wasser und Schlämme
V·06 Mischanlagen und Dosiersysteme
V·07 zentrale Druckluftanlagen
V·08 umfangreiche Prozess-, Mess- und Leittechnik
03

Netztechnische Besonderheiten & Lasten

L·1 sehr hohe Dauerlasten nahe der Anschlussleistung
L·2 starke Anlaufströme schwerer Maschinen
L·3 Oberschwingungen durch leistungsstarke Umrichter
L·4 erhöhte Verzerrungs- und Blindleistungsanteile
04

Resultierende Netzeffekte

erhebliche Verluste in Transformatoren, Sammelschienen und Leitungen
thermische Dauerbelastung der elektrischen Infrastruktur
systemische Verluste als Kostenfaktor
wirtschaftlich spürbare Infrastrukturverluste
05

Auswirkungen auf die elektrische Infrastruktur

Bei sehr hohen Anschlussleistungen, langen Laufzeiten und hoher Gleichzeitigkeit werden Infrastruktur- und Netzverluste zu einem relevanten Kostenfaktor. Die Verluste entstehen systemisch im elektrischen Netz.
06

Bewertung klassischer Effizienzmaßnahmen

In der Baustoffindustrie liegt der Fokus auf mechanischer Effizienz von Brechern und Mühlen, Prozessoptimierung und Abwärme. Diese Maßnahmen verändern jedoch nicht die elektrischen Netzverluste durch Dauerlast und nichtlineare Verbraucher.
07

Optimierungspotenziale durch eSaver

01 Reduktion netzbedingter Infrastrukturverluste
02 Entlastung von Transformatoren und Sammelschienen
03 Stabilisierung der Spannungsqualität bei Dauer- und Anlaufbelastungen
04 Reduktion thermischer Dauerbelastungen
08

Fazit & Empfehlung

Zement- und Baustoffwerke vereinen sehr hohe elektrische Dauerlast, schwere Maschinen, lange Laufzeiten und hohe Anforderungen an Versorgungssicherheit. Die Einsparung entsteht nicht im Brecher oder in der Mühle, sondern vor der Last – im elektrischen Versorgungssystem. Bei schweren Dauerlasten, großen Motorleistungen und langen Betriebszeiten führen selbst kleine prozentuale Verbesserungen zu spürbaren jährlichen Effekten.