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Rechenzentren & energieintensive IT-Infrastruktur – eSaver Analyse | eSaver Rechenzentren & energieintensive IT-Infrastruktur | eSaver
Technischer Prüfbericht

Industrie · IT-Infrastruktur

eSaver-Analyse
Rechenzentren & energieintensive IT-Infrastruktur

IN-009
Stand: 2025
Technische Analyse
Netzseitige Optimierung empfohlen Rechenzentren vereinen extreme Dauerlast, hohe Leistungsdichte und nichtlineare Verbraucher – netzseitige Optimierung ist technisch sinnvoll und wirtschaftlich prüfenswert.
Elektrische Komplexität
88 / 100
Wirtschaftliche Relevanz
87 / 100
Optimierungspotenzial
86 / 100
87 Gesamt
Empfehlungswert
01

Branchenprofil & Ausgangslage

Rechenzentren gehören zu den elektrisch sensibelsten Infrastrukturen überhaupt. Der Energieverbrauch ist dauerhaft, hochverfügbar und kritisch für den Betrieb. Schon kleinste Störungen können unmittelbare Auswirkungen auf Verfügbarkeit, Sicherheit und SLA-Einhaltung haben.

02

Typische elektrische Verbraucher

V·01 Server- und IT-Lasten (hohe Leistungsdichte)
V·02 USV-Systeme (Online-Betrieb)
V·03 Kälte- und Klimaanlagen (CRAC / CRAH)
V·04 Ventilatoren, Pumpen und Rückkühler
V·05 Stromverteilungen, PDUs und Racks
V·06 Notstromaggregate (Peripherie & Ladebetrieb)
V·07 Gebäude- und Sicherheitstechnik
V·08 Monitoring-, Steuer- und Leitsysteme
03

Netztechnische Besonderheiten & Lasten

L·1 sehr hohe Dauerlasten mit geringer Lastreserve
L·2 stark nichtlineare Stromverläufe durch IT-Lasten
L·3 Oberschwingungen durch Netzteile und USV-Systeme
L·4 erhöhte Verzerrungsblindleistung
04

Resultierende Netzeffekte

zusätzliche Verluste in Transformatoren, Leitungen und Verteilungen
hohe thermische Dauerbelastung der elektrischen Infrastruktur
direkte Auswirkungen auf Effizienz und Lebensdauer der Infrastruktur
systemische Verluste vor der IT-Last
05

Auswirkungen auf die elektrische Infrastruktur

Gerade bei hoher Leistungsdichte entstehen relevante Verluste vor der IT-Last, also im Transformator, in der Verteilung und im Versorgungssystem. Klassische PUE-Kennzahlen berücksichtigen diese Verluste nicht vollständig.
06

Bewertung klassischer Effizienzmaßnahmen

Rechenzentren werden häufig über PUE, Energieverbrauch pro Rack und Kühlwirkungsgrade bewertet. Diese Kennzahlen berücksichtigen jedoch nicht vollständig die netzbedingten Verluste durch nichtlineare Lasten und Infrastrukturbelastungen.
07

Optimierungspotenziale durch eSaver

01 Reduktion netzbedingter Infrastrukturverluste
02 Entlastung von Transformatoren und Verteilungen
03 Stabilisierung der Spannungsqualität im Dauerbetrieb
04 Reduktion thermischer Dauerbelastungen
08

Fazit & Empfehlung

Rechenzentren vereinen extreme Dauerlast, hohe Leistungsdichte, nichtlineare Verbraucher und höchste Anforderungen an Versorgungssicherheit. Die Einsparung entsteht nicht im Server, sondern vor der Last – im elektrischen Versorgungssystem. Bei hoher Leistungsdichte, 24/7-Betrieb und stark nichtlinearen Lasten wirken sich reduzierte Netzverluste über das Jahr betriebswirtschaftlich relevant aus.