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Hotels & Beherbergung – eSaver Analyse | eSaver Hotels & Beherbergung | eSaver
Technischer Prüfbericht

Dienstleistung & Gewerbe

eSaver-Analyse
Hotels & Beherbergung

DL-001
Stand: 2025
Technische Analyse
Netzseitige Optimierung empfohlen Hotels vereinen hohe elektrische Gleichzeitigkeit, Dauer- und Spitzenlasten sowie sensible Gästeservices – netzseitige Optimierung ist technisch sinnvoll und wirtschaftlich prüfenswert.
Elektrische Komplexität
72 / 100
Wirtschaftliche Relevanz
74 / 100
Optimierungspotenzial
72 / 100
73 Gesamt
Empfehlungswert
01

Branchenprofil & Ausgangslage

Hotels und Beherbergungsbetriebe vereinen Gästekomfort, Dauerbetrieb und hohe technische Gleichzeitigkeit. Der elektrische Energiebedarf ist zeitlich stark überlagert und betriebskritisch. Viele Systeme wirken gleichzeitig – oft rund um die Uhr.

02

Typische elektrische Verbraucher

V·01 Lüftungs- und Klimaanlagen (Zimmer, Lobby, Gastronomie)
V·02 Kälteanlagen (Küchen, Kühlräume, Barbereiche)
V·03 Warmwasserbereitung, Wärmepumpen
V·04 Wellnessbereiche (Sauna, Spa, Pools)
V·05 Aufzüge und Fördertechnik
V·06 Beleuchtung (innen & außen)
V·07 IT-, Buchungs- und Kassensysteme
V·08 Ladeinfrastruktur für E-Mobilität
03

Netztechnische Besonderheiten & Lasten

L·1 hohe Gleichzeitigkeit bei Spitzenzeiten (Check-in, Frühstück, Wellness)
L·2 häufige Lastwechsel durch Klimatisierung und Warmwasser
L·3 Oberschwingungen durch Umrichtertechnik
L·4 erhöhte Verzerrungsblindleistung
04

Resultierende Netzeffekte

systemische Verluste im elektrischen Versorgungssystem
zusätzliche Verluste in Transformatoren und Verteilungen
thermische Dauerbelastung der elektrischen Infrastruktur
wirtschaftlich relevante Infrastrukturverluste bei hoher Auslastung
05

Auswirkungen auf die elektrische Infrastruktur

Gerade bei hoher Auslastung, ganzjährigem Betrieb und Wellness- und Spa-Angeboten wirken sich Infrastrukturverluste wirtschaftlich deutlich aus.
06

Bewertung klassischer Effizienzmaßnahmen

Hotels investieren häufig in effiziente Heiz- und Kühlsysteme, Gebäudeautomation, LED-Beleuchtung und moderne Küchentechnik. Diese Maßnahmen adressieren primär den Verbrauch einzelner Systeme, nicht die netzbedingten Verluste durch Gleichzeitigkeit und Dauerlast.
07

Optimierungspotenziale durch eSaver

01 Reduktion netzbedingter Infrastrukturverluste
02 Entlastung von Transformatoren und Verteilungen
03 Stabilisierung der Spannungsqualität
04 Verbesserung der Betriebssicherheit
08

Fazit & Empfehlung

Hotels vereinen hohe elektrische Gleichzeitigkeit, Dauer- und Spitzenlasten, sensible Gästeservices und hohe Anforderungen an Betriebssicherheit. Die Einsparung entsteht nicht im Zimmer, sondern vor der Last – in Transformator, Verteilung und Infrastruktur. Bei hoher Gleichzeitigkeit, langen Betriebszeiten und vielen geregelten Antrieben summieren sich reduzierte Netzverluste über das Jahr spürbar.