Fleischverarbeitungsbetriebe zählen zu den technisch anspruchsvollsten Betrieben in der Lebensmittelindustrie. Hohe Hygienestandards, durchgängige Kühlketten und stark automatisierte Prozesse führen zu einer dauerhaft hohen und dynamischen elektrischen Belastung.
V·01
Kälte- und Tiefkühlanlagen (24/7-Betrieb)
V·02
Vakuum- und Verpackungsmaschinen
V·03
Schneid-, Säge- und Portionieranlagen
V·04
Fördertechnik und Automatisierung
V·05
Druckluftanlagen
V·06
Reinigungs- und CIP-Systeme
V·07
IT-, Steuer- und Überwachungssysteme
| L·1 |
hohe Dauerlast durch Kühlung |
| L·2 |
starke Lastwechsel bei Produktionsstart und -ende |
| L·3 |
Oberschwingungen durch Umrichter, Verpackungs- und Kälteanlagen |
| L·4 |
erhöhte Verzerrungsblindleistung |
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erhöhte Netzverluste im Versorgungssystem
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zusätzliche Verluste in Transformatoren und Leitungen
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erhöhte Sensibilität von Steuer- und Überwachungssystemen
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thermische Belastung der elektrischen Infrastruktur
Dauerlast und Dynamik führen zu systemischen Verlusten, die in der reinen kWh-Abrechnung nicht sichtbar sind. Die Belastung wirkt in Transformatoren, Leitungen und der gesamten elektrischen Infrastruktur.
Viele Betriebe investieren in effiziente Kälteanlagen, Wärmerückgewinnung, moderne Verpackungstechnik und LED-Beleuchtung. Diese Maßnahmen adressieren jedoch nicht das elektrische Gesamtsystem, in dem Infrastruktur- und Netzverluste entstehen.
01
Reduktion netzbedingter Verluste
02
Entlastung von Transformator und Leitungen
03
Stabilisierung der Spannungsqualität
04
Verbesserung der Betriebssicherheit empfindlicher Steuerungen
Fleischverarbeitungsbetriebe kombinieren Dauerlast, hohe elektrische Leistungen und empfindliche Prozesse mit strengen Qualitätsanforderungen. Die Einsparung entsteht nicht an der Maschine, sondern im Versorgungssystem – also vor der Last. Bei hoher Gleichzeitigkeit, langen Betriebszeiten und mehreren Kühl- und Verarbeitungsstufen summieren sich diese Effekte über das Jahr erheblich.