Technischer Prüfbericht
Kommunale Infrastruktur
eSaver-Analyse
Wasser- & Abwasserversorgung
Elektrische Komplexität
72 / 100
Wirtschaftliche Relevanz
75 / 100
Optimierungspotenzial
70 / 100
72
Gesamt
Empfehlungswert
01
Branchenprofil & Ausgangslage
Wasser- und Abwasseranlagen arbeiten im Dauerbetrieb und sind Teil der kritischen Infrastruktur. Versorgungssicherheit hat oberste Priorität. Dauerbetrieb und kritische Prozesse machen netzseitige Optimierung technisch sinnvoll prüfbar.
02
Typische elektrische Verbraucher
V·01
Pumpen und Gebläse
V·02
Belüftungs- und Rührwerke
V·03
Förder- und Dosiersysteme
V·04
Steuerungs- und Leittechnik
03
Netztechnische Besonderheiten & Lasten
| L·1 | hohe Dauerlast |
| L·2 | häufige Lastwechsel |
| L·3 | starke Abhängigkeit von Spannungsqualität |
04
Resultierende Netzeffekte
netzseitige Verluste im Versorgungssystem
Belastung von Transformatoren und Leitungen
Einfluss auf Betriebssicherheit der kritischen Infrastruktur
05
Auswirkungen auf die elektrische Infrastruktur
Pumpenoptimierung adressiert nicht die Verluste im Versorgungssystem. Die Verluste entstehen vor der Last in Transformatoren und der elektrischen Infrastruktur.
06
Bewertung klassischer Effizienzmaßnahmen
Pumpenoptimierung adressiert nicht die netzseitigen Verluste im Gesamtversorgungssystem. Als KRITIS-Betrieb steht die Versorgungssicherheit im Vordergrund.
07
Optimierungspotenziale durch eSaver
01
Entlastung von Transformatoren
02
Stabilisierung bei Lastwechseln
03
Verbesserung der Betriebssicherheit
08
Fazit & Empfehlung
Wasser- und Abwasseranlagen als Teil der kritischen Infrastruktur haben höchste Anforderungen an Versorgungssicherheit und Betriebsstabilität. Dauerbetrieb mit kontinuierlicher Pumpen- und Gebläselast summiert Infrastrukturverluste dauerhaft. Netzseitige Optimierung ist hier kein Effizienzprojekt, sondern ein strategisches Infrastrukturthema zur Sicherung der Versorgungssicherheit.




