house Im Letten 16/1, 71139 Ehningen

Service-Hotline +49 7034 - 279 660

time Mo - Do: 08:00-12:00 Uhr und 13.00-15.00 Uhr und Fr: 8.00-12.00 Uhr

Kunststoff- & Polymerverarbeitung – eSaver Analyse | eSaver Kunststoff- & Polymerverarbeitung | eSaver
Technischer Prüfbericht

Industrie · Fertigung

eSaver-Analyse
Kunststoff- & Polymerverarbeitung

IN-004
Stand: 2025
Technische Analyse
Netzseitige Optimierung empfohlen Die technische Sinnhaftigkeit netzseitiger Optimierung hängt entscheidend vom Verhältnis zwischen Heizlasten und dynamischen Antrieben ab – eine anlagenspezifische Bewertung ist zwingend erforderlich.
Elektrische Komplexität
65 / 100
Wirtschaftliche Relevanz
62 / 100
Optimierungspotenzial
60 / 100
62 Gesamt
Empfehlungswert
01

Branchenprofil & Ausgangslage

Kunststoffverarbeitende Betriebe vereinen thermische und mechanische Prozesse. Der elektrische Energieverbrauch setzt sich aus überwiegend ohmschen Heizlasten und dynamischen, geregelten Antrieben zusammen. Die Relevanz netzseitiger Optimierung hängt maßgeblich von der Laststruktur der jeweiligen Anlage ab.

02

Typische elektrische Verbraucher

V·01 Zylinder- und Werkzeugheizungen (ohmsch)
V·02 Heizzonen an Extrudern
V·03 Extruder- und Schneckenantriebe
V·04 Servoantriebe an Spritzgießmaschinen
V·05 Hydraulikaggregate mit Frequenzumrichtern
V·06 Kühl- und Kälteanlagen
V·07 Förder- und Peripherietechnik
V·08 Granulatoren und Trockner
03

Netztechnische Besonderheiten & Lasten

L·1 Oberschwingungen durch Umrichter und Servoantriebe
L·2 erhöhte Verzerrungsblindleistung
L·3 dynamische Lastwechsel bei Produktionszyklen
L·4 zusätzliche Verluste in Transformatoren und Leitungen
04

Resultierende Netzeffekte

systemische Verluste im elektrischen Netz
hohe thermische Belastung der elektrischen Infrastruktur
wirtschaftlich relevante Netzverluste bei hohem Anteil geregelter Antriebe
variable Netzbelastung je nach Anlagenkonfiguration
05

Auswirkungen auf die elektrische Infrastruktur

Die technische Sinnhaftigkeit netzseitiger Optimierung hängt entscheidend vom Verhältnis zwischen Heizlasten und dynamischen Antrieben ab. Bei hohem Anteil geregelter Antriebe können Netzverluste wirtschaftlich relevant werden.
06

Bewertung klassischer Effizienzmaßnahmen

Bei sehr hohem Anteil rein ohmscher Heizlasten stehen prozessuale oder thermische Effizienzmaßnahmen im Vordergrund. Eine anlagen- und laststrukturspezifische Bewertung ist zwingend erforderlich.
07

Optimierungspotenziale durch eSaver

01 Reduktion netzbedingter Verluste bei hohem Anteil geregelter Antriebe
02 Entlastung von Transformatoren und Leitungen
03 Stabilisierung der Spannungsqualität bei Produktionszyklen
04 Bewertung des Verhältnisses Heizlast zu Antriebslast
08

Fazit & Empfehlung

Kunststoffverarbeitung ist keine pauschale Netzbranche. Die technische Sinnhaftigkeit netzseitiger Optimierung hängt entscheidend vom Verhältnis zwischen Heizlasten und dynamischen Antrieben ab. Eine anlagen- und laststrukturspezifische Bewertung ist zwingend erforderlich. Potenzial besteht vor allem bei hohem Anteil geregelter Antriebe, mehreren parallelen Linien und hoher Gleichzeitigkeit.